Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, können Sie uns gerne kontaktieren.
Die Menu and More AG ist Marktführerin in der Kinderverpflegung in der Deutschschweiz. Mit 85 Mitarbeitenden kochen wir täglich frisch für über 600 Mittagstische von Schulen und Kitas – alles aus einer Hand: von der Zubereitung über die Verpackung bis zur Lieferung direkt in den Kühlschrank der Einrichtung. Seit 2026 beliefern wir auch Küchen der Care-Gastronomie – bspw. Seniorenzentren, Spitäler oder andere Care-Institutionen.
Unsere Wurzeln liegen in der Stadtküche Zürich, die 1879 als städtische Volksküche für die Armenspeisung gegründet wurde. Nach ihrer Gründung im Jahr 2004 übernahm die Menu and More AG die Vermarktung der Produkte der Stadtküche und integrierte diese Ende 2010 nach einem Ja des Stadtzürcher Stimmvolks. Aktionäre sind zu 80 Prozent die Eldora-Gruppe und zu 20 Prozent die Stadt Zürich.
Die Speisen werden täglich frisch in unserer Küche in Spreitenbach mit viel Liebe zubereitet und danach rasch auf unter 5° C abgekühlt. Am nächsten Tag liefern wir sie gekühlt aus. Dieses Zubereitungsverfahren nennt sich «Cook und Chill» und ist in der Gemeinschaftsverpflegung etabliert. Vor Ort werden die Menüs kurz vor dem Essen schonend erwärmt.
Frische Rohprodukte werden nach der Anlieferung sorgfältig geprüft und am selben Tag verarbeitet. Die Gerichte werden frisch zubereitet und anschliessend mit moderner Technik schnell auf unter 5° C abgekühlt und am gleichen Tag verpackt. So erfolgt die gesamte Verarbeitung – vom Rohprodukt bis zur hygienischen Verpackung – innerhalb kurzer Zeit.
Der Vorteil: Qualität, Geschmack und Nährstoffe bleiben bestmöglich erhalten, da lange Warmhaltezeiten entfallen. Auf Konservierung durch Hitze oder Zusatzstoffe wird verzichtet.
Wir liefern täglich von Montag bis Freitag. Die Anlieferung erfolgt jeweils am Vortag des Menütages direkt in den Kühlschrank.
Zwischen Zubereitung und Konsumation liegt nur ein kurzer Zeitraum. Die Speisen werden täglich frisch gekocht (siehe Frage zu «Cook & Chill»), gekühlt geliefert und zeitnah serviert. Durch das schonende Aufwärmen in der Betreuungseinrichtung bleiben der Geschmack und die Qualität bestmöglich erhalten.
Unsere Menüpläne werden gemeinsam von unserem erfahrenen Menüplaner und einer diplomierten Ernährungsberaterin entwickelt. Zusätzlich bringt ein externer Fachbeirat – unter anderem mit Vertretern der Schulgesundheitsdienste der Stadt Zürich – seine Expertise ein. Rückmeldungen von Betreuungspersonen und Kindern fliessen laufend in die Planung ein.
Wir halten uns an kindergerechte Ernährungsgrundsätze und kochen fett-, zucker- und salzreduziert. Auf künstliche Zusatzstoffe wie Glutamat, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe verzichten wir vollständig. Ebenso verwenden wir keinen Alkohol sowie keine stark scharfen oder exotische Gewürze. Zum Einsatz kommen Schweizer Rapsöl und jodiertes Speisesalz.
Täglich stehen den Betreuungseinrichtungen vier Menüoptionen zur Auswahl, darunter immer mindestens zwei vegetarische Gerichte und eines mit Fleisch oder Fisch. Die Menüpläne basieren auf einem 13-Wochen-Rhythmus und werden saisonal angepasst. Die Betreuungseinrichtungen wählen frei aus den verfügbaren Menüoptionen und können innerhalb der Menüoptionen tauschen.
Mehr als 70 Prozent der Lebensmittel stammen aus der Schweiz. Sämtliches Fleisch sowie Milchprodukte und Freiland-Eier kommen vollständig aus der Schweiz.
Viele unserer Auftraggeber geben einen Mindestanteil an vegetarischen Gerichten vor. Im Angebot ist knapp die Hälfte aller Gerichte vegetarisch – auch dank der Neuentwicklung kinderbeliebter vegetarischer Rezepte, die wir in den letzten Jahren gezielt vorangetrieben haben.
Rund 48 Prozent der eingesetzten Zutaten tragen ein Label wie Bio, Fairtrade, IP-SUISSE oder MSC/ASC. Eingesetzt werden unter anderem Bio-Knospe-Milch, Bio-Knospe-Mehl und Bio-Knospe-Zucker. Über ein Drittel der Lebensmittel hat mittlerweile ein Bio-Label. Bio wird dort eingesetzt, wo es sinnvoll und in den benötigten Mengen am Markt verfügbar ist. Eine vollständig biologische Verpflegung ist aktuell insbesondere aufgrund der Verfügbarkeit in der benötigten Menge nicht durchgehend umsetzbar. Unser Ansatz ist eine Kombination aus regionaler Herkunft, geprüfter Qualität und gezieltem Bio-Einsatz.
Nein. Es werden keinerlei künstlichen Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe eingesetzt. Es kommen ausschliesslich natürliche Zutaten zum Einsatz.
Die Menu and More AG ist seit 2012 durch das aha! Allergiezentrum Schweiz für ihre allergiker-freundlichen Dienstleistungen zertifiziert. Jede Produktetikette weist alle 14 deklarationspflichtigen Allergene aus. Die Angaben sind bereits im Webshop sichtbar. Zudem sind auf den Menüplänen alle Komponenten mit Symbolen vermerkt, welche ohne Gluten und ohne Laktose sind.
Ja. Es stehen rund 50 Einzelportionen ohne Gluten und/oder ohne Laktose zur Verfügung. Der Menüplan berücksichtigt zudem, dass viele Produkte bereits ohne Gluten und ohne Laktose sind. Entsprechende Produkte sind im Menüplan gekennzeichnet.
Ja. Täglich stehen mindestens zwei vegetarische Menüoptionen zur Verfügung.
Die Menükomponenten werden in lebensmitteltauglichen Kunststoffverpackungen geliefert. Diese sind speziell für Hygiene, Haltbarkeit und das einfache Erwärmen entwickelt. Für grössere Einrichtungen mit passender Küchenausstattung kann die Lieferung alternativ auch in wiederverwendbaren Edelstahlschalen erfolgen.
Die Verpackungen schützen die Speisen hygienisch, halten sie frisch und erleichtern die Zubereitung im Alltag. Durch die portionierten Einheiten wird zudem Food Waste reduziert. Je nach Zubereitungsart können die Speisen direkt in der Verpackung oder nach dem Umfüllen erwärmt werden.
Über Verpackungen machen wir uns selbst viele Gedanken, und wir verstehen, dass Eltern das auch tun. Kunststoff zu reduzieren oder zu ersetzen ist ein erklärtes Ziel. Das gelingt uns noch nicht ganz, bedeutet aber nicht, dass die aktuelle Lösung leichtfertig gewählt wurde.
Unsere Speisen werden täglich frisch gekocht, rasch abgekühlt, transportiert und vor Ort wieder erhitzt. Das stellt besondere Anforderungen an die Verpackung: Sie muss die Kühlkette sichern, die Speisen hygienisch schützen und das Erwärmen im Wasserbad oder Steamer ermöglichen – zuverlässig, jeden Tag, in hunderten von Einrichtungen. Für diesen spezifischen Einsatz gibt es aktuell keine gleichwertige Alternative – weder in Bezug auf Lebensmittelsicherheit noch auf die praktische Handhabung im Alltag der Betreuungseinrichtungen.
Halbe Lösungen kommen für uns nicht infrage – die Sicherheit des Essens und damit die Sicherheit der Kinder steht für uns an erster Stelle. Gleichzeitig wissen wir, dass Kunststoff keine Dauerlösung ist. Wir verfolgen aktiv Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Lebensmittelverpackungen und haben uns das Ziel gesetzt, bis 2030 eine zirkuläre Lösung einzuführen.
Edelstahlschalen (CNS-Schalen) sind robuste Mehrwegbehälter, wie sie in Grossküchen verwendet werden. Sie kommen vor allem bei grösseren Einrichtungen zum Einsatz, die über passende Küchengeräte wie Gastrosteamer und passende Kühlschränke verfügen. Ebenso muss eine ebenerdige Anlieferung gewährleistet sein.
Ja. Die verwendeten Folien bestehen je nach Produkt aus Polyethylen (PE), Polyamid (PA) und Polyester (PET). Die verwendeten Verpackungen sind speziell für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln entwickelt und erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit. Sie sind frei von Bisphenol A (BPA). Zudem enthalten sie keine der sogenannten «Ewigkeitschemikalien» PFAS.
Ja. Die Verpackungen sind für das Erwärmen im Wasserbad oder Steamer bei Temperaturen bis 100° C ausgelegt. Primär aus logistischen Gründen empfehlen wir – sofern es die vorhandene Infrastruktur zulässt – ein vorgängiges Umfüllen in ein Edelstahlschale, damit kann das Essen auch direkt serviert werden. Für die Zubereitung im Backofen werden die Produkte vorher in hitzebeständiges Geschirr umgefüllt.
Unsere Verpackungen sind für den direkten Lebensmittelkontakt geprüft und erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit. Nach heutigem Forschungsstand zählen Innenraumluft und Trinkwasser zu den Hauptquellen für die Aufnahme von Mikroplastik beim Menschen.
Die Menu and More AG ist nach ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert und betreibt den Produktionsstandort ECOPARK TIVOLI mit fossilfreier Energie (Fernwärme, Fernkälte). Ein Teil des Strombedarfs (rund 25 Prozent) wird vor Ort mit einer Photovoltaikanlage produziert. Die Fahrzeugflotte wird schrittweise auf Elektroantrieb umgestellt.
Im Alltag setzen wir auf möglichst kurze Transportwege, einen hohen Anteil von vegetarischen Menüs sowie eine bedarfsgerechte Produktion, um Food Waste zu vermeiden. Ein grosser Teil der Lebensmittel stammt aus der Schweiz.
Unsere Nachhaltigkeitsfortschritte dokumentieren wir jährlich: Dossier Nachhaltigkeit
Die Transportkisten und Edelstahlschalen werden wieder zurückgenommen und mehrfach verwendet. Ein Recycling der Kunststoffverpackungen ist aufgrund von Lebensmittelresten derzeit nicht sinnvoll möglich.
Die Folien sind nach dem Kontakt mit Lebensmitteln verunreinigt und können ohne aufwändige Vorreinigung nicht in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Tests mit verschiedenen Recyclinganbietern haben gezeigt: Der ökologische Aufwand der Vorreinigung übersteigt den Nutzen. Sie werden deshalb thermisch verwertet, in Kehrichtverbrennungsanlagen, wo die Energie zurückgewonnen wird.
Wir verfolgen aktiv die Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Lebensmittelverpackungen und arbeiten daran, unser Verpackungskonzept schrittweise weiterzuentwickeln. Bis 2030 wollen wir eine zirkuläre Lösung einführen, recyclingfähig oder kompostierbar.
Es wird täglich auf Basis der tatsächlichen Bestellungen gekocht. Dadurch entstehen kaum Übermengen. Zusätzlich können viele Komponenten eingefroren und später verwendet werden.
Nein. Hochverarbeitete Lebensmittel sind in der gängigen Definition industriell stark bearbeitete Produkte mit vielen Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern, Farbstoffen oder Konservierungsmitteln. Ebenso haben diese Produkte in den meisten Fällen eine sehr hohe Energiedichte, sie enthalten übermässig viel Fett, Zucker und Salz.
Unsere Menüs werden aus frischen Zutaten gekocht, vergleichbar mit der Zubereitung zu Hause. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass wir die Speisen nach dem Kochen schnell abkühlen und diese später wieder erwärmt werden. Wie erwähnt, verzichten wir bewusst auf künstliche Zusatzstoffe wie Glutamat, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe und kochen salz-, zucker- und fettreduziert.
Gleichzeitig ist uns wichtig zu sagen: Nicht jede Form von Verarbeitung ist problematisch. Entscheidend ist die Qualität der Zutaten und die Zusammensetzung der Nährstoffe des Menüs.
Die Menu and More AG erfüllt anerkannte und hohe Standards in den Bereichen Qualität, Lebensmittelsicherheit und Umweltmanagement. Die Einhaltung dieser Standards wird regelmässig von unabhängigen Stellen überprüft.
Dazu gehören:
ISO-Norm-Zertifizierungen in den Bereichen
ISO 9001 Qualitätsmanagement
ISO 22000 Lebensmittelsicherheit
ISO 14001 Umweltmanagement
Zertifizierung durch das aha! Allergiezentrum Schweiz
Bio Knospe-Zertifizierung
MCS-Zertifizierung für Meeresfische
ASC-Zertifizierung für Zuchtfische
Diese Standards werden regelmässig durch unabhängige Stellen überprüft.
Wir würzen die Speisen bewusst mild und kindgerecht – gemäss Empfehlung der Ernährungsberatung. Fachliche Empfehlungen raten zu einem reduzierten Salzkonsum, damit Kinder den natürlichen Geschmack der Lebensmittel besser kennenlernen. Bei Bedarf kann vor Ort in der Betreuungseinrichtung nachgewürzt werden. Erfahrungsgemäss gewöhnen sich Kinder rasch an weniger gesalzenes Essen.
Das kommt vor und ist normal. Kinder essen zuhause anders als in der Gruppe, mögen manchmal heute was sie gestern abgelehnt haben, und umgekehrt. Dazu kommt: Was in der Kita oder Schule auf den Tisch kommt, ist oft anders als zuhause, hat andere Texturen, andere Gewürze, andere Präsentation. Das braucht manchmal Zeit.
Die Betreuungen wählen täglich aus vier Menülinien und können Komponenten frei kombinieren. Wenn ein Kind bestimmte Dinge grundsätzlich nicht isst, lohnt sich das Gespräch mit der Betreuungsperson, sie kennen das Kind und können das bei der Menüwahl berücksichtigen.
Es ist uns auch ein Anliegen, dass Kinder im Laufe der Zeit eine breite Palette an Speisen, Geschmäckern und Zutaten kennenlernen. Viele probieren von einem Lebensmittel vielleicht zum ersten Mal und brauchen mehrere Anläufe, bis sie das Lebensmittel mögen – oder eine andere Darreichungsform.
Wir sind überzeugt: je entspannter die Essenfrage angegangen wird, umso leichter wird es für alle Seiten.
An wen wende ich mich bei Fragen?
Erste Anlaufstelle ist die jeweilige Betreuungseinrichtung.
Für weitergehende Fragen stehen wir unter info@menuandmore.ch oder +41 44 448 26 11 zur Verfügung.